GRIPPEIMPFUNG:


Es ist wieder Zeit für die Impfung gegen Grippe (Influenza):

Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?

Generell wird die Impfung für alle Personen ab 60 Jahren empfohlen, die die Leistungsfähigkeit des Immunsystems im Alter abnimmt.

Die Grippeschutzimpfung ist ausserdem besonders wichtig für Menschen, die aufgrund einer anderen Erkrankung durch eine Influenza-Infektion besonders gefährdet sind. Zu solchen Grunderkrankungen gehören z.B. Herzkrankheiten, chronischen Lungenkrankheiten wie Asthma oder chronische Bronchitis, Nierenkrankheiten, Diabetes mellitus und andere chronische Stoffwechselkrankheiten.

Auch bestimmte Berufsgruppen sind gefährdet, da sie einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Zu diesen Personengruppen gehören z. B. Menschen mit Tätigkeiten im Gesundheitssystem, bei der Polizei, in der Verwaltung oder im Einzelhandel mit regem Publikumsverkehr, zudem Lehrer, Erzieher oder Busfahrer.

Idealer Zeitpunkt für die Impfung sind September oder Oktober. Die Schutzwirkung beginnt ungefähr 2 Wochen nach der Impfung. Der Schutz hält während der gesamten Grippesaison an. Es ist eine jährliche Neuimmunisirung erforderlich.

Die Grippeschutzimpfung schützt nicht vor Erkältungen und grippalen Infekten.

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MASERN:


Aufgrund wiederkehrender Masernausbrüche in Europa in den leltzten Jahren wird generell eine Überprüfung des Impfstatus gegen Masern empfohlen.

Vor Einführung der Masernimpfung in den 1970-er Jahren, als fast jeder Mensch eine Masern-Infektion durchgemacht hat, erwarben die Menschen hierdurch einen lebenslangen Schutz. Diese älteren Menschen sind auch jetzt noch gegen die Krankheit geschützt. Deswegen ist für alle vor 1970 Geborenen eine Masernimpfung nicht erforderlich.

 

Für alle nach 1970 Geboerenen gilt folgenden Empfehlung:

Alle Kleinkinder ab dem Alter von elf Monaten  sollten erstmalig gegen Masern geimpft werden, ein zweites Mal ab dem Alter von 15 Monaten, spätestens bis zum zweiten Geburtstag.
Dies erfolgt mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln und ggf. auch gegen Varizellen. 

Darüber hinaus sollten sich  alle Erwachsenen und Jugendlichen, die nach 1970 geboren wurden, bislang nicht an Masern erkrankt waren oder nie oder nur einmal gegen Masern geimpft sind oder bei denen der Impfstatus unbekannt ist, einmalig impfen lassen.

Die Impfung wird für den genannten Personenkreis von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Der Impfstoff ist in unserer Praxis vorhanden, eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

 

 

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