COVID-19 (Coronavirus)

 

Anfang Januar wurden in der Millionenstadt Wuhan in der Provinz Hubei/China 59 Fälle einer Lungenentzündung unbekannter Ursache gemeldet. Die ersten Patienten waren bereits Ende Dezember erkrankt. Sie zeigten Symptome einer atypischen Lungenentzündung, häufig mit Fieber, Unwohlsein, trockenem Husten und Kurzatmigkeit. Die Befürchtung, dass es sich um den Erreger von SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) handeln könnte, hat sich nicht bestätigt.

Inzwischen wurde das bisher unbekanntes Coronavirus mit der vorläufigen Benennung 2019-nCoV nachgewiesen.

Inzwischen ist die Zahl der bestätigten Fälle auf über 70.000 gestiegen, die meisten davon stammen aus China mit Schwerpunkt der der Provinz Wuhan.
Außerhalb Chinas wurden ca 450 Fälle in 25 Ländern bestätigt.


Nachdem auch medizinisches Personal erkrankt ist, haben die Behörden die Übertragung von Mensch zu Mensch bestätigt. Die Behörden haben den Fischmarkt der Stadt geschlossen, nachdem zahlreiche der Infizierten diesen besucht hatten oder dort gearbeitet haben. Die Infektionsquelle wurde noch nicht gefunden. Der Notfallausschuss der WHO hat am 30.01.2020 eine internationale Gesundheitsnotlage ("Public Health Emergency of International Concern" PHEIC) ausgerufen.

 

Reisende sollten besonders sorgfältig auf Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen achten. Der Kontakt zu Erkrankten sollte vermieden werden, jedoch ist die Infektionsgefahr sehr gering. Ein Import von Einzelfällen durch Reisende ist möglich.

 

Von nicht notwendigen Reisen in das Staatsgebiet der Volksrepublik China mit Ausnahme der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao wird bis auf weiteres abgeraten. Das Infektionsrisiko für Reisende in Wuhan und der Provinz Hubei wird als hoch eingeschätzt.


Empfohlene Vorgehensweise für Patienten:

Wenn Sie akute respiratorische Symptome haben (Fieber, Husten, Atembeschwerden, Halsschmerzen etc.)
UND
Sie bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in China waren
ODER
bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einem bestätigten 2019-nCoV-Fall hatten, gelten Sie als Coronavirus-Verdachtsfall.
Aufgrund der in diesem Fall nötigen Isolationsmaßnahmen bitten wir Sie, unsere Praxis nicht persönlich zu betreten, sondern sich telefonisch bei uns oder dem kassenärztlichen Notdienst unter 116 117 zu melden, um die Abklärung zu besprechen. Danke!

 

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MASERN:


Aufgrund wiederkehrender Masernausbrüche in Europa in den leltzten Jahren wird generell eine Überprüfung des Impfstatus gegen Masern empfohlen.

Vor Einführung der Masernimpfung in den 1970-er Jahren, als fast jeder Mensch eine Masern-Infektion durchgemacht hat, erwarben die Menschen hierdurch einen lebenslangen Schutz. Diese älteren Menschen sind auch jetzt noch gegen die Krankheit geschützt. Deswegen ist für alle vor 1970 Geborenen eine Masernimpfung nicht erforderlich.

 

Für alle nach 1970 Geboerenen gilt folgenden Empfehlung:

Alle Kleinkinder ab dem Alter von elf Monaten  sollten erstmalig gegen Masern geimpft werden, ein zweites Mal ab dem Alter von 15 Monaten, spätestens bis zum zweiten Geburtstag.
Dies erfolgt mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln und ggf. auch gegen Varizellen. 

Darüber hinaus sollten sich  alle Erwachsenen und Jugendlichen, die nach 1970 geboren wurden, bislang nicht an Masern erkrankt waren oder nie oder nur einmal gegen Masern geimpft sind oder bei denen der Impfstatus unbekannt ist, einmalig impfen lassen.

Die Impfung wird für den genannten Personenkreis von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Der Impfstoff ist in unserer Praxis vorhanden, eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

 

 

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